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Niemand braucht deinen Ausweis

8 min · 1. Okt. 2026@TellMeAboutCORE
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Niemand braucht deinen Ausweis
Inhalt
  1. Die Ausweispflicht kommt. Entscheidend ist, wer die Schlüssel hält.
  2. Seit 2013 gebaut: ein kompletter Stack
  3. Der Connector öffnet die Identitätsschicht für jede Plattform
  4. Eine Zeile statt des ganzen Ausweises
  5. Was nie gespeichert wurde, kann nicht gestohlen werden
  6. Deine Daten, dein Geld
  7. Weltneuheit: Die Firma wird zur Wallet mit Stimmrecht
  8. Aus Produkten wird Infrastruktur
  9. Wir nutzen es schon
  10. Was du wissen musst
  11. Jetzt zählt, wer anschließt

Zähl nach, wem du deinen Ausweis schon gegeben hast. Der Bank. Der Krypto-Börse. Dem Mobilfunkanbieter, dem Vermieter, dem Onlineshop. Jeder von ihnen hat eine Kopie auf seinen Servern. Keiner hat gefragt, wie lange er sie behalten darf. Keiner hat dir dafür etwas bezahlt.

Dabei wollte keiner von ihnen deinen Ausweis. Der Shop wollte wissen, ob du volljährig bist. Die Bank wollte Name und Adresse bestätigt haben. Sie brauchten eine Zeile und nahmen das ganze Dokument, weil es nicht anders ging.

Ab jetzt geht es anders.

Kurz gesagt: Mit dem CorePass Connector fragt jede Plattform nur die eine Angabe ab, die sie wirklich braucht. Du gibst sie in der App frei und wirst dafür in Core Token bezahlt. Mit KYB bekommen bald auch Firmen eine eigene Identität auf der Blockchain, eine Weltneuheit von CoDeTech.

Die Ausweispflicht kommt. Entscheidend ist, wer die Schlüssel hält.

Am 17. September 2026 hat die EU-Kommission den KIDS Act vorgeschlagen: Social-Media- und Videoplattformen sollen bei jedem neuen Konto das Alter prüfen. Mindestens 17 EU-Länder bereiten laut Kommission eigene Gesetze vor. Bis Ende 2026 muss jeder Mitgliedstaat eine digitale Identitäts-Wallet anbieten, also eine App für den Ausweis auf dem Handy.

Digitale Nachweise werden Alltag. Das ist entschieden. Offen ist nur, wie. Zwei Wege liegen nahe. Beide enden schlecht.

Weg eins: Jeder Dienst sammelt selbst. Mit jeder neuen Pflicht wächst der Stapel an Ausweiskopien. Wohin das führt, hat Discord im Oktober 2025 gezeigt. Laut Unternehmen wurden die Ausweisfotos von rund 70.000 Nutzern möglicherweise offengelegt. Nicht bei Discord selbst, sondern bei einem Dienstleister, der Einsprüche gegen Alterskontrollen bearbeitete.

Weg zwei: Eine zentrale Stelle prüft für alle. Das löst das Kopienproblem und schafft ein größeres. Wer diese Stelle betreibt, hält die Identitäten aller anderen. Das lohnendste Ziel im Netz, gebaut mit Ansage.

Es gibt einen dritten Weg: bestätigen, was gefragt ist, und nichts behalten. Nach diesem Grundsatz baut die Kommission ihre eigene Alters-App. CoDeTech hat diesen Weg für jede Plattform gebaut, lange bevor die Frage dringend wurde. Er heißt CorePass Connector.

Seit 2013 gebaut: ein kompletter Stack

Der Connector ist kein neuer Login-Button. Er ist die Spitze eines Stacks: mehrerer Bausteine, die aufeinander aufbauen und an denen seit Jahren gebaut wird.

Michael Loubser, Ockert Loubser und Rastislav Vasicka arbeiten seit 2013 zusammen. Schicht für Schicht ist daraus ein vollständiger Stack entstanden: die Core Blockchain (XCB) als Fundament, live seit Mai 2022. Darauf CorePass für Identität, Ping Exchange für den Handel, dazu Dienste für Zahlungen. Wall Money für Konten und Karten ist in Arbeit.

CorePass ist die Identitätsschicht. Wer die App nutzt, besitzt eine Core ID: eine feste Kennung, an der geprüfte Angaben hängen.

Dass das Prinzip trägt, zeigt Ping Exchange jeden Tag. Wer sich dort anmeldet und seine geprüften CorePass-Daten teilt, wird in Core Token (CTN) bezahlt, einer digitalen Währungseinheit auf der Core Blockchain. Bisher ging das nur auf CoDeTechs eigenen Plattformen. Das ändert sich jetzt.

Der Connector öffnet die Identitätsschicht für jede Plattform

Bisher war CorePass die Haustür zu CoDeTechs eigenen Häusern. Mit dem Connector wird daraus ein Schlüssel für jede Tür, die ihn einbaut.

Anmelden, geprüfte Daten freigeben und dafür bezahlt werden: Der Connector erledigt alles über eine einzige Schnittstelle.

Für Nutzer ist es denkbar einfach. Am Computer den QR-Code scannen, am Handy auf einen Button tippen, in der CorePass-App bestätigen. Fertig. Wer zum ersten Mal kommt, ist damit auch registriert. Die Plattform speichert keine Passwörter, verschickt keine „Passwort vergessen“-Mails und erkennt dich an deiner Core ID, auch wenn du deine E-Mail-Adresse wechselst.

Für Plattformen ist der Aufwand minimal. CorePass betreibt den Connector selbst: keine eigenen Server, keine Krypto-Wallet, keine Core Token nötig. Technisch ist es ein Login nach demselben Standard wie „Mit Google anmelden“. CorePass verspricht auf seiner Connector-Seite: „CorePass login live in under five minutes.“ Die Anleitung ist öffentlich, angekündigt hat CoDeTech den Connector am 25. September auf X.

Eine Zeile statt des ganzen Ausweises

Heute verlangt fast jede Plattform ein Foto deines Ausweises, speichert es und haftet dafür. Zwanzig Dienste, zwanzig Kopien, zwanzig Server.

Der Connector dreht das um. Die Plattform sieht, welche Angaben du in CorePass schon bestätigt hast, und fragt genau diese an. Die Anfrage erscheint auf deinem Handy, du entscheidest in der App. Braucht ein Anbieter nur dein Geburtsdatum, bekommt er dein Geburtsdatum. Nicht mehr.

Abfragen lassen sich einzelne Angaben aus Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel und Führerschein, dazu Adresse, E-Mail und Telefonnummer.

Ein Onlineshop verkauft ab 18. Bisher hieß das: Ausweis fotografieren, hochladen, warten. Mit dem Connector fragt der Shop dein Geburtsdatum ab und erfährt genau das. Foto, Adresse und Ausweisnummer bleiben bei dir.

Du lässt dich einmal prüfen, nicht bei jedem Dienst neu. Ändert sich etwas, prüft die Plattform nach, ob deine Angaben noch gültig sind.

Was nie gespeichert wurde, kann nicht gestohlen werden

Wer Ausweisfotos, Selfies und Passnummern speichert, besitzt genau das, wonach Angreifer suchen. Und haftet, wenn es verschwindet.

Mit CorePass kommen Ausweiskopien und Gesichtsbilder gar nicht erst ins Haus. Die Prüfung übernimmt einmalig ein Prüfpartner. Deine Dokumente liegen verschlüsselt auf deinem Handy. Bei der Plattform kommt nur an, was sie angefragt und du freigegeben hast.

Für Anbieter ist das bares Geld. Speicher und Absicherung für Ausweiskopien, Verträge mit Prüfdienstleistern, Support für vergessene Passwörter, im schlimmsten Fall ein Datenleck mit Meldepflicht und Bußgeld: Der teuerste und riskanteste Teil davon fällt weg. Übrig bleibt eine Handvoll Angaben, die der Nutzer selbst freigegeben hat.

Deine Daten, dein Geld

KI fälscht Bilder, Konten und sogar Stimmen. Umso mehr ist der Nachweis wert, dass hinter einer Angabe ein echter Mensch steht. Geprüfte Identitätsdaten werden zur Währung.

Verdient haben daran bisher andere: Plattformen, Datenhändler und nach jedem Leck die Kriminellen, die gestohlene Identitäten weiterverkaufen. Der Mensch, dem die Daten gehören, ging leer aus.

Damit ist Schluss. Fragt eine Plattform deine Daten an und du gibst sie frei, bekommst du Core Token. Die Abwicklung übernimmt der Connector. Die Plattform muss dafür nichts bauen und keine Core Token halten. Was auf Ping Exchange Alltag ist, gilt jetzt für jede Plattform mit Connector.

Weltneuheit: Die Firma wird zur Wallet mit Stimmrecht

Was für Menschen gilt, gilt jetzt auch für Firmen. Wer steckt hinter einem Shop? Wer darf für ein Unternehmen unterschreiben? Heute klären das Registerauszüge, PDFs und endlose E-Mail-Ketten.

CoDeTech hat dafür KYB gebaut, kurz für „Know Your Business“, und geht dabei einen Schritt weiter als alle anderen. Eine Firma, die in CorePass registriert wird, entsteht automatisch als DAO: eine Organisation, deren Regeln auf der Blockchain gelten. Mitglieder mit Stimmrecht. Für jede Art von Entscheidung eine feste Regel, ob alle zustimmen müssen oder die Mehrheit reicht. Den Schlüssel hält niemand allein, auch CorePass nicht.

Andere Anbieter bestätigen, dass es eine Firma gibt. In CorePass wird die Firma selbst zur Wallet: zu einem eigenen Konto auf der Blockchain, über das ihre Mitglieder abstimmen. Das hat vor CoDeTech niemand gebaut.

Über den Connector meldet sich ein Mitarbeiter im Namen seiner Firma an. Plattformen fragen geprüfte Firmendaten ab, etwa den eingetragenen Namen oder die Geschäftsführung. Firmen unterschreiben Dokumente digital. So beschreibt es die Dokumentation.

Am 30. September hat Ockert Loubser gemeldet: KYB ist auf dem Core-Mainnet, dem echten Netz der Core Blockchain. Das passende CorePass-Update liegt bei App Store und Google Play. Sobald beide freigeben, können Firmen loslegen.

Dann weisen sich beide Seiten aus: der Mensch, der Daten freigibt, und die Firma, die sie anfragt.

Aus Produkten wird Infrastruktur

Jede Plattform mit Connector gibt ihren Nutzern einen Grund, CorePass zu installieren und sich prüfen zu lassen. Jeder geprüfte Nutzer macht den Connector für die nächste Plattform attraktiver, weil er seine bestätigten Angaben schon mitbringt. Mit jeder Plattform wird die einmalige Prüfung mehr wert, für den Nutzer und für alle, die schon angeschlossen sind.

Jede dieser Plattformen wird zum Eingang ins Ökosystem. Wer über einen Onlineshop zu seiner Core ID kommt, hält denselben Schlüssel in der Hand, mit dem er sich bei Ping Exchange anmeldet. Die Core Token, die er für seine Daten bekommt, setzt er im Ökosystem wieder ein, etwa für weitere Prüfungen in CorePass oder auf Ping Exchange. Wert, der an einer Stelle entsteht, bleibt im System.

Das ist der eigentliche Schritt. Bisher wuchs Core mit dem, was CoDeTech baut. Ab jetzt wächst es mit jedem, der sich anschließt. Mit KYB kommen Firmen dazu, samt ihren Teams, Kunden und ihrem Handel. Aus einer Reihe von Produkten wird Infrastruktur.

Wir nutzen es schon

Unsere internen Werkzeuge bei TMMAC laufen bereits hinter einem CorePass-Login: am Handy per Tipp, am Computer per QR-Code. Das ist erst der Anfang.

Was du wissen musst

Du brauchst CorePass. Für die Anmeldung genügt die App. Wer Daten teilen will, lässt die Angaben einmal prüfen. Danach genügt auf jeder weiteren Plattform ein Scan.

Die Prüfung zahlst du selbst, einmalig und pro Angabe: 0,99 Franken für die E-Mail-Adresse, 2,99 für den Adressnachweis, 14,99 für ein Ausweisdokument. Bisher haben Bank, Börse oder Shop dafür bezahlt, weil sie im Gegenzug deine Daten bekamen. Jetzt gehört das Ergebnis dir.

Die Plattform zahlt ebenfalls: Sie kauft vorab Pakete für ihre Datenabfragen.

Anonym baut niemand den Connector ein. Wer ihn nutzen will, meldet sich über contact@corepass.net und lässt sich selbst mit CorePass prüfen. Wer die Daten anderer abfragen will, weist zuerst nach, wer er ist. Genau so muss es sein.

Ob die Daten für eine bestimmte gesetzliche Pflicht reichen, klärt jede Plattform für ihren Markt. Für neue Social-Media-Konten sieht der Entwurf des KIDS Act eine zertifizierte EU-Lösung vor.

Welche Angaben eine Plattform abfragt, entscheidet sie selbst, bis hin zu Ausweisbildern. Die Kontrolle bleibt trotzdem bei dir: Du siehst jede Anfrage und kannst sie ablehnen.

Jetzt zählt, wer anschließt

Digitale Identität kommt. Dass wir uns ausweisen müssen, steht fest. Die Frage ist, wer danach die Kopie behält.

CoDeTech hat die Antwort gebaut: die Core Blockchain seit 2022, darauf eine Identitätsschicht, Handel und Zahlungen. Mit dem CorePass Connector schließt jede Plattform daran an, ohne selbst etwas zu betreiben. Mit KYB folgen die Firmen. Die Stärke eines Ökosystems zeigt sich daran, wie viele andere darauf aufbauen.

Für jeden, der sich irgendwo anmeldet, heißt das: Niemand braucht mehr deinen ganzen Ausweis. Er braucht eine Zeile daraus. Und die gibst du nur her, wenn du willst.

Die Frage ist nicht mehr, was CoDeTech als Nächstes baut. Sondern wer als Nächstes anschließt.

Quellen